Costa del Sol
Die Costa del Sol (dt: Küste der Sonne) ist eine Küste im Süden Spaniens (Andalusien) Im Osten schließt sie an die Costa Tropical und im Westen, getrennt durch die Straße von Gibraltar, an die Costa de la Luz an. Bei über 300 km Gesamtlänge umfasst sie die Mittelmeerstrände der andalusischen Provinzen Málaga und Cádiz.
Das subtropische Klima sorgt ganzjährig für angenehme Temperaturen und die Küste ist zusätzlich durch Bergketten vor Nordwinden geschützt.
Seit den 1960er Jahren entwickelte sich die Costa del Sol dank des Klimas und der mehr als 320 Sonnentage pro Jahr zu einem beliebten internationalen Tourismusziel. Heute prägen eine Vielzahl von Hotelanlagen und umfangreiche Sportmöglichkeiten das touristische Angebot. Etwa 60 Golfplätze wurden in der Region angelegt. Zentren des Tourismus sind westlich von Málaga der Küstenabschnitt von Torremolinos/Benalmádena über Marbella bis San Pedro de Alcantara und im Osten Málagas die Küste zwischen Torre del Mar und Nerja. Im Abschnitt zwischen Axarquía (Provinz Málaga) über Motril (Provinz Granada) bis zur Provinz Almería wird die Costa del Sol auch Costa Tropical genannt.
Der Camorra-Experte Roberto Saviano sieht die Unternehmen an der Costa del Sol mittlerweile weitgehend unter der Kontrolle der Camorristi. Dort werden neben dem Rauschgifthandel (Kokain) vor allem Geldwäsche über das Baugewerbe betrieben. Die Camorristi nennen die Costa del Sol bereits »costa nostra« (= unsere Küste). Saviano führt die Ignoranz spanischer Politiker gegenüber der Camorra zurück auf „eine stillschweigende Übereinkunft, nach der die Kriminellen aus Neapel ihre Geschäfte machen dürfen, solange sie keine militärischen Aktionen provozieren.




